Du hast in Deinem Unternehmen bestimmt auch schon eingefahrene Strukturen erkannt, die man eigentlich dringend mal ändern sollte, oder? Vielleicht hast Du schon bestimmte Ideen, wie ein Prozess oder eine Routine im Unternehmen verbessert werden kann. Die spannende Frage ist jetzt, hast Du es angesprochen? Hast Du Deine Idee versucht umzusetzen? Welche Reaktion hast Du erhalten? Bist Du mit offenen Armen empfangen worden und Deine Idee war am nächsten Tag Realität? Nein? Deine Idee wurde also abgelehnt? Wie hast Du auf eine Ablehnung reagiert? Zwei extreme Reaktionen wären zum einen die Abfuhr als persönlichen Affront zu interpretieren und persönlich getroffen zu sein. Mit der Konsequenz in Zukunft nur noch das zu machen, was keine Wellen schlägt. Oder das andere Extrem, Du versicherst Dir, dass wer auch immer deinen Vorschlag zurückgewiesen hat, ein totaler Schwachkopf ist!
Besser Du beschäftigst Dich mit den 4 häufigsten Gründen, warum Du eine Abfuhr kassiert haben könntest:
| Du hast Dich an die falsche(n) Person(en) gewendet Bevor Du mit einer neuen Idee jemanden im Unternehmen begeistern kannst, musst Du erstmal die Strukturen Deines Unternehmens verstanden haben. Wer hat wirklich das Sagen? Wer kann also Deine Idee überhaupt umsetzen? Wenn Du in einem großen Konzern arbeitest, gibt es im Management immer eine sogenannte Lehmschicht. Vielleicht bringt es gar nichts Deine Idee eine Stufe höher anzubringen, sondern Du musst gleich richtig hoch gehen in der Hierarchie. Auch musst Du Deine Verbesserungsidee inhaltlich richtig verstanden haben. Was würde eine Umsetzung wirklich bedeuten? Gibt es im Unternehmen Leute, die andere Absichten verfolgen und ganz andere Ziele haben als Du? Dann solltest Du diesen Leuten Deine Idee nicht anvertrauen! |
| Du hast den falschen Augenblick gewählt, um Deine Idee voranzutreiben Du musst den Zeitpunkt, wann Du mit einer neuen Idee um die Ecke kommst, klug wählen. Der Empfänger sollte Zeit und somit ein offenes Ohr für Deine Idee haben und es sollte in den Kontext passen. Also in irgendeiner Art und Weise relevant für das Unternehmen sein. Gibt es ein externes Ereignis, das die Wichtigkeit Deiner Idee unterstreicht? |
| Deine Story ist nicht gut angekommen oder hat gar keine Resonanz erhalten Es genügt nicht nur eine gute Idee zu haben, Du musst auch ein guter Storyteller sein. Das heißt Du musst Deine Idee gut verkaufen, eine gute Story rüberbringen und die anderen mit Deiner Begeisterung für Deine Idee anstecken. Damit Du es beim nächsten Mal besser machst, finde heraus warum Du mit Deiner Story nicht punkten konntest und mach es beim nächsten Mal besser. Storytelling kann man lernen. Was Du brauchst, ist ein klarer Standpunkt. Eine gute Geschichte ist glaubwürdig, stimmig, überzeugend und durchdacht, sie berührt die relevanten Emotionen und kommt im entscheidenden Moment direkt auf den schmerzenden Punkt. Sammle Daten, Fakten, Zahlen über Deine Idee, Du brauchst ein gutes Fundament! |
| Du hast es versäumt, Dir Verbündete zu suchen Falls Du partout kein guter Storyteller sein solltest, dann suche Dir einen Verbündeten, der das sehr gut kann und der natürlich auch von Deiner Idee überzeugt ist. Generell ist es immer einfacher im Unternehmen eine neue Idee zu verkaufen, wenn viele die Idee umgesetzt haben wollen. Dann kann die Idee meist gar nicht ignoriert werden! Das bedeutet für Dich, dass Du Dir Partner bzw. ein ganzes Netzwerk aufbauen solltest, bevor Du mit einer neuen Idee offiziell an jemanden herantreten kannst. Prüfe auch, ob es vielleicht schon Initiativen in die Richtung Deiner Idee gibt, wo Du dann anknüpfen kannst. |
Mach weiter!
Auf jeden Fall ist es besser nicht beim ersten Widerstand aufzugeben, sondern klug vorbereitet einen zweiten Versuch zu starten. Denn wenn Du es nicht machst, wenn Du Dich nicht aus Deiner Komfortzone heraustraust, kann sich nie etwas Substanzielles verändern und Du würdest nur jammern und das hast Du ja schon aus den vorherigen Videos gelernt, machen nur die Machtlosen! Sei lieber ein Gestalter und gehe keinem Konflikt aus dem Weg!